Über mich

Schön, dich kennenzulernen.

Ich bin 34, arbeite in einer Führungsposition in einem großen Konzern – und bin verheiratet und stolze Mama eines kleinen Jungen. Reflexion, Klarheit und persönliches Wachstum sind mir genauso wichtig wie Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen – vor allem natürlich mit meinem Baby L. 

Ich liebe es, bis in die Morgenstunden zu tanzen – aber genauso schätze ich die ruhigen Momente. Date Nights mit meinem Mann, Abende mit Freunden, Reisen, eine Sportroutine, die mich erdet. All diese Dinge machen mich aus.

Lange Zeit fühlte sich mein Leben wirklich erfüllt an – ausgewogen, lebendig, meins. Als ich schwanger wurde, wollte ich genau dieses Gefühl bewahren. Nicht alles auf den Kopf stellen. Nicht jemand anderes werden.

Und zum Glück hat mich das Elternwerden nicht von diesen Teilen meines Lebens getrennt. Aber es hat mir etwas sehr Wichtiges bewusst gemacht: Wie schnell sie verschwinden können, wenn ich nicht aufpasse. Dieses Bewusstsein hat meinen Weg in die Mutterschaft geprägt – und letztendlich zur Entstehung von Bonding Within Whilst Bumpin' geführt.

 Wie alles begann

Die Idee entstand in der Weihnachtszeit, kurz vor Silvester, zu Beginn meines zweiten Trimesters. Eine Zeit, die ich schon immer mit Reflexion und innerer Ausrichtung verbinde.

Und dann, mitten in dieser Zeit, kam er – dieser eine Moment.

Eine Welle der Angst.

Die Angst, meine Identität zu verlieren.

Überall hörte ich dieselben Sätze: „Warte nur, bis das Baby da ist." „Alles wird sich verändern." „Deine Prioritäten werden sich komplett verschieben."

Ich liebte mein Leben. Ich mochte, wer ich war. Ich wollte nicht jemand anderes werden – ich wollte wachsen. Gemeinsam mit meinem Baby. Ohne mich selbst dabei zu verlieren.

Also tat ich das, was ich immer tue, wenn ich Klarheit brauche: Ich begann zu schreiben.

Warum ich dieses Journal entwickelt habe

Ich suchte nach einem Journal, das mich auf diesem Weg begleitet. Was ich fand, waren klassische Schwangerschaftstagebücher – Babygrößen, Wochenentwicklungen, Gelüste, Checklisten.

Schön und gut. Aber nicht das, was ich brauchte.

Ich suchte etwas für mich. Etwas, das mir hilft, meine Werte, meine Stärken, meine Identität zu reflektieren – bevor ich Mutter werde.

Alle sprechen davon, eine Bindung zum Baby aufzubauen. Und natürlich ist diese Bindung essenziell. Aber kaum jemand spricht darüber, wie wichtig es ist, zuerst die Verbindung zu sich selbst zu stärken.

Denn genau diese Verbindung trägt dich. Sie ist das Fundament, auf dem du Mutter wirst – ohne dich selbst dabei aufzugeben.

Was dieses Journal kann – und was nicht

Elternschaft lässt sich nicht planen. Wie dein Baby sein wird, wie deine Erholung verläuft, wie sich die ersten schlaflosen Nächte wirklich anfühlen – das kann dir niemand sagen.

Und dieses Journal verspricht dir keine Kontrolle. Keine Perfektion.

Was es dir geben kann: ein tieferes Verständnis für dich selbst.

Indem du reflektierst, wer du bist, was dir wichtig ist und was dir Kraft gibt, baust du ein inneres Fundament auf. Damit du in den Momenten, die sich neu, herausfordernd oder überwältigend anfühlen, leichter Entscheidungen treffen kannst – Entscheidungen, die wirklich zu dir passen.

Denn ja: Es ist völlig normal, sich zeitweise zu verlieren. Besonders am Anfang. Aber verloren zu sein bedeutet nicht, weg zu sein.

Dieses Journal gibt dir sanfte Ankerpunkte. Einen Brief an dein zukünftiges Ich. Deine Werte. Deine Prioritäten. Kleine, kraftvolle Übungen, die dich erinnern, wer du bist – jenseits jeder Rolle.

Du kannst immer hierher zurückkehren. Nicht aus Druck. Sondern um dich wieder zu finden.

Abschließende Gedanken

Ich bin überzeugt, dass meine Journaling-Reise während der Schwangerschaft entscheidend dazu beigetragen hat, dass ich heute eine geerdete, glückliche Mutter bin – eine, die ihre Identität nicht verloren, sondern erweitert hat.

Ich wünsche mir, dass dieses Journal dich auf ähnliche Weise begleitet.

Ein wunderschönes, aufregendes Kapitel liegt vor dir.

Fang damit an, dich mit dir selbst zu verbinden.